projekt 999 fein Logo Entschleunigte Kleinskulpturen in Edelmetall
Ein Soziales Kunstprojekt von Johannes Angerbauer-Goldhoff
   
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Die Idee des Sozialen Kunstprojekts "projekt 999 fein" erschien im Zuge meiner Tätigkeit als Betreuer in einer Kreativwerkstatt der Promente Oberösterreich. Das kreative Urpotential, das jedem Menschen seit seiner Geburt mitgegeben wurde, manifestiert sich hier in Form von feinsten Edelmetall Kleinskulpturen, die zeitlich und formal völlig unbeeinflusst geschaffen wurden.
       
    Diese Kleinskulpturen aus Feinsilber oder Feingold wurden im Rahmen von Workshops in verschiedensten Sozialen Einrichtungen geschaffen. Beim Verkauf der Kunstwerke fliesst zumindest ein Drittel des Preises wieder an die Sozialen KünstlerInnen, bzw. an deren Soziale Einrichtung.  
       
    Das "projekt 999 fein" ist ein non profit Projekt und ist steuerlich laut § 6(1) Z 27 des UStG als Liebhaberei eingestuft.  
       
    Das Ausgangsmaterial ist natürliches Bienenwachs. Aus diesem Naturmaterial werden kleine Objekte geformt. Als Werkzeug dienen primär die Finger der GestalterInnen. Alle Wachsobjekte tragen die Fingerabdrücke ihrer SchöpferInnen.

Gedanken an die sozialen Eigenschaften eines Bienenvolks sind willkommen.
 
       
    Projekt 999 fein - Soziales Kunstprojekt - Banner  
       
    Die wächsernen Kleinskulpturen werden im Schleudergussverfahren gegossen. Diese Technik wird auch als "Guss mit verlorener Form" bezeichnet. Dies bedeutet, dass jede Kleinskulptur ein einzigartiges Unikat ist und falls der Guss mißlingt das Werk unwiderbringlich verloren ist.

Als Gussmaterial dient ausschließlich 999 Feinsilber oder 999 Feingold.
 
       
    Wird bei der Schleudergusstechnik 999 Feinsilber verwendet entsteht eine, bisher technisch noch nicht bewältigte, Fehlerquelle. Das heisst es könnten beim Guss Teile des Objekts nicht vollständig mit Edelmetall ausgeronnen sein. Ein bei der ÖGUSSA angefragter Feinsilber Gussauftrag wurde aus diesem Grund abgelehnt. Der feinste Silbergehalt im kommerziellen Gussverfahren beträgt 925. Bekannt als das sogenannte "Sterlingsilber".  
       
    Beim projekt 999 fein ist diese Fehlerquelle erwünschter Teil des Konzepts. Wie auch der Mensch an sich nicht nicht völlig "Fehlerfrei" ist, so darf auch der "Zufall" sein freies Spiel bei der Entstehung der Kleinskulpturen haben.  
       
    So unbeeinflusst und pur wie die Formen aus dem reinen Bienenwachs geschaffen werden, so rein soll sich auch das fertige Kunstwerk in seinem Endmaterial und seiner Endform präsentieren.  
       
    Es entstehen wahrhafte "Kleinode" in feinstem Edelmetall.  
       
    Seinem Wesen der Entschleunigung entsprechend wird dieses Soziale Kunstprojekt nach einigen Jahren Ruhepause wieder zu neuer Aktivität erweckt.

Gut Ding braucht bekanntlich Weile und wenn das Ding besonders gut ist braucht es eine entsprechend große Portion Weile.

Jedoch: die Feinsilber und Feingold Kleinode sind zeitlos...
 
    Johannes Angerbauer-Goldhoff 2013